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dumm gelaufen …

nachdem die Sonne und die Wärme meinen Balkonblumen nun endgültig den Rest gegeben hatten, gab es gestern eine neue Bepflanzung…
und was muss man nach dem Pflanzen tun? Wässern, wässern, wässern…
Also verteilte ich Liter um Liter um die Blümchen herum in den drei Kästen – eine sportliche Tätigkeit, denn in Ermangelung einer Gießkanne wurde das kühle Nass in einer 1,5l Colaflasche transportiert – was bedeutete: ich lief ständig vom Balkon zum Wasserhahn hin und her!
Bei 34°C im Schatten eine doch recht schweißtreibende Angelegenheit…

Und so geschah es dann…
ich beugte mich über den Blumenkasten , hielt mit einer Hand die Blumenblätter zur Seite – hielt mit der anderen Hand die Flasche mit dem lebenspendenden Nass um es unten um die Pflanzen herum zu verteilen, und dann….

ja, dann rutschte mir die Brille von der schweißnassen Nase und fiel 2 Etagen tiefer in den Garten !! Tja, dumm gelaufen… irgendwie war mir schlagartig übel im Magen !

Ich also runter zum Brillenrettungseinsatz !

Nun stehen allerdings grosse, ca 2 Meter hohe Büsche in ca 60cm Entfernung da unten am Haus…
also suchte ich zunächst im kratzigen Gebüsch unter demselben… sehr unangenehm, da der Platz unter dem Gebüsch wohl von den „Freigänger Katzen“ zur Toilette erkoren worden war – da lag alles voll und stank vor sich hin.
( nur mal so am Rande: warum müssen Hundebesitzer eigentlich alle die Häufchen ihrer Vierbeiner einsammeln und Katzenbesitzer nicht ? Ärgert mich schon … )

Aber leider fand ich ausser den diversen Hinterlassenschaften dort nix…
Mittlerweile war eine Nachbarin auf mein Tun aufmerksam geworden und wurde von mir über Sinn und Zweck meiner seltsamen Boden – Krabbelei aufgeklärt.
Aus der 1. Etage hatte sie einen hervorragenden Blick auf die Büsche und plötzlich: „da blitzt was in der Sonne – links oben von Ihrer rechten Schulter ! “

Hach – welch ein Glück: das Nasenfahrrad hatte sich mit einem Bügel oben in einem Busch quasi „aufgehängt“ und schaukelte sacht im Wind… ich konnte es mit langem Arm „pflücken“ und siehe da: es war heil und ganz !
Der Tag war gerettet !

Was lernen wir daraus: in Zukunft bei Hitze ohne Brille Blumen giessen !
Euch allen einen schönen Sonntag,
eure ♥ Anne

Mondnacht

natürlich habe auch ich mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen.
Die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts hat gestern Abend für einen Blutmond am Himmel über Norddeutschland gesorgt. Im Norden war die Sicht recht gut. Zunächst musste ich mich allerdings in Geduld üben, weil das Ereignis nicht so gut wie erhofft zu sehen war – besser gesagt: ich sah nichts ! Wolkenschleier und Baumkronen verdeckten die freie Sicht auf den Mond.
Von meinem Standort auf dem Balkon war erst einmal nur dunkelgrauer Himmel zu sehen, aber als es dunkler wurde und der Mond etwas höher gestiegen, war das Spektakel dann besser zu bestaunen.
Der Mond kam gerade in dem Augenblick der totalen Verdeckung in mein Sichtfeld … tja, das war dann einfach für meine Kamera nicht mehr optimal – auch war die Umgebung durch die Wohnhäuser doch noch recht hell.
Aber die Geduld hat sich gelohnt – versorgt mit einem Glas kalten Rose bei immer noch 28°C auf dem Balkon – gelangen mir dann noch viele Fotos vom „Wieder-Erscheinen“ von Mr. Moon.
So ganz tief blutrot war er dann ja leider nicht mehr, aber auch so war es ein toller Erlebnis… rechts unter dem Mond war ganz klar der rote Mars als heller Punkt zu sehen und auch die Venus strahlte vom Himmel.
Bis 1:00h habe ich noch auf dem Balkon ausgehalten, schließlich werde ich so eine Mondfinsternis von dieser Länge nie wieder erleben. Die nächste findet ja erst am 9. Juni 2123 statt, die kuck ich mir dann „von oben“ an 😉

euch ein schönes Wochenende,
eure ♥ Anne

Trocken …

und heiß ist es hier im Norden. Seit Wochen schon kein Tropfen Regen und auch keine Wetteränderung in Sicht.
Nein im Gegenteil,  denn ab Morgen sollen die Temperaturen noch einmal steigen: 34°C im Schatten sollen wir bekommen – und das die ganze Woche über!

Liebe Sonnenanbeter, könnt ihr nicht mal Pause machen beim Sonnentanz?
Ihr hattet doch nun schon wochenlang euer Lieblingswetter – gönnt uns doch auch mal eine Woche mit „unseren“ Temperaturen so um 23°C , frischem Wind und auch etwas Regen wäre nicht schlecht… bevorzugt nachts !

Durch die ständige Sonnenbestrahlung sind hier in der Siedlung die Gehwegplatten tagsüber so heiß, das ich die Fiene kaum noch dort gehen lassen kann – schon die 100m bis zum nächsten Rasenfleck sind schlimm…
versucht es mal: Schuhe aus und barfuss 100m auf heissen Gehwegplatten – bin gespannt, wie weit ihr kommt ohne zu hüpfen – es sei denn, ihr gehört zu den Feuerläufern!
Und ja, auch Hundepfoten können verbrennen – oft genug passiert in den letzten Tagen hat mir meine Tierärztin erzählt, die dann die Brandblasen an den Ballen behandeln musste.

Und auch ich bin nun so langsam am Limit – mich macht die Hitze lustlos, schlapp und müde…
also ihr lieben Sonnenanbeter, Gartensitzer, Poolbesitzer und Strandläufer – macht eine Tanzpause und gönnt uns eine Pause zum Luftholen – oder übt mal den Regentanz, der ist auch schön !! 😉

eure ♥ Anne

Sommerfrisur

unter dem dicken Pelz kommt doch tatsächlich ein Norfolk zum Vorschein…
Abtrimmen, eine Prozedur die von Fiene gehasst wird.
Aber was sein muss, muss sein.

Der Norfolk Terrier hat eine dicht am Körper anliegende Unterwolle, die ihn vor Kälte schützt. Das harsche Deckhaar sorg dafür, dass Regen und Feutigkeit dem robusten Naturburschen nichts anhaben können.
Es gibt Norfolk Terrier mit unterschiedlicher Haarmenge: das am Körper anliegende, kurze und knappe Haar wie bei Aladin und das volle, dichte Haar mit viel Volumen wie bei Fiene.

Beide Arten müssen unterschiedlich oft getrimmt und gebürstet werden. Sicherlich muss man den Hund mit dem vollen Haar einmal mehr bürsten. Wenn ein Norfolk Terrier jedoch zu häufig gekämmt wird, verliert er die gewünschte Unterwolle, und beim Trimmen entstehen hässliche Löcher. es ist ein Mittelmaß zu finden, dass je nach Hund variiert.
Nie darf ein Norfolk Terrier mit einem Schergerät, der Efflilierschere oder einem Klipper bearbeitet werden !

Alle 3 bis 4 Monate sollte ein Norfolk getrimmt werden – dabei werden mit Daumen und Zeigefinger die abgestorbenen Haare entfernt die schon lose sind und das Fell in Form gebracht.
Wenn man das regelmässig macht, ist es gar nicht so schlimm… allerdings kommt es vor, das der Hund manchmal noch nicht soweit in der Fellbildung ist und nichts „hergeben will“ und somit die Haare noch zu fest sitzen. Das war bei Fiene im April so und nun war sie richtig zugewachsen.
Deswegen war es dieses Mal auch sehr aufwendig, und da sie ja immer rumzappelt und sich sträubt, dauert es eben Stunden….
Nein, es tut ihr nicht weh – sie ist nur stur wie ein Panzer und schaukelt sich in ihrer Wut dann unheimlich hoch.
Da es nun ja sehr warm ist – und sie ja auch kein Showhund ist – wurde sie nun ganz kurz getrimmt. Nun kommt besser Luft an die Haut und das Fell wird gut nachwachsen.
Und in 3 – 4 Monaten wird es dann auch nicht mehr so ganz so viel Arbeit sein wie dieses Mal – und nicht so lange dauern – insgesamt mit kleinen Pausen waren es wohl 7 Stunden…
Kein Wunder, das sie da zuletzt absolut keine Lust mehr hatte – und ich auch nicht!

Nun müssen wir erst einmal entspannen 😉
eure ♥ Anne und die Fiene ♥

Auge in Auge …

mit „wilden Tieren“ waren wir gestern.
Die Fiene brauchte dringend eine sommertaugliche Frisur und da unsere Trimmerin auf einem Bauernhof lebt, habe ich mich zwischenzeitlich auf Safari begeben 😉
Sooo viel war dort zu sehen – und alles so, wie man es sich auf einem klassischen Hof vorstellt.
Schwarzbunte Milchkühe, Kälber einer besondere Rinderrasse „Limousin“, Pferde und Ponies , Geflügel, Hunde und Katzen… ach, es war wirklich spannend !
Keine „Landwirtschaftliche Fabrik“ sondern noch ein richtiger Hof auf dem man die Liebe zum Tier und der Arbeit spüren kann.

Und auch die Fiene fand es ganz aufregend , so viel Neues zu erleben.
Trimmen findet sie ja ganz furchtbar… da wird gezappelt und sich gesträubt schon bevor man sie überhaupt anfasst ! Aber was sein muss, muss sein – der tote Pelz muss runter, und so im Schatten unter einem grossen Baum, mit Blick auf Ponies und Hofhund hat sie es dann doch „überlebt“ 😉

Wir waren erst spät abends wieder zuhause und im wahrsten Sinne des Wortes „hundemüde“ –
solche Unternehmungen bei 30° schlauchen dann doch etwas… 😉
wir sind ja nicht mehr die Jüngsten!

bis zum nächsten Mal,
eure ♥ Anne