Montagsstarter  34/2020

Mit heissem Milchkaffee und einem kleinen Lichtschein starte ich täglich nach der ersten schnellen Hundepipirunde in den Tag… ist schon seit 13 Jahren wirklich jeden Morgen der gleiche Ablauf:
wachwerden, aufstehen, Wasser ins Gesicht, Zähneputzen, anziehen und die Hunde raus lassen….
und dann ganz gemütlich und in Ruhe den heissen Kaffee geniessen….
Heute Morgen war das allerdings etwas schwierig mit dem Kaffee, siehe dazu dann Punkt 1 des Montagsstarters !!

1) Morgen werde ich mich – wohl oder übel – mal nach einer neuen Kaffeemaschine umsehen müssen. Meine alte “Berta” gibt leider  wohl ihren Geist auf. Sie zickt schon ganz schön rum…..

2) Meine Nachbarn sind alle einfach klasse ! Nachbar 1 holt sogar jedes Wochenende an beiden Tagen frische Brötchen für mich mit. Und auch alle anderen 4 sind immer da, wenn man mal Hilfe braucht. Ich hab es da wirklich gut getroffen und bin dankbar dafür!

3) Ich habe nichts Besonderes am 1. Advent gemacht. Bischen Deko verteilt und ansonsten wegen des trüben Wetters nur gefaulenzt und mit den Hunden gekuschelt

4) Vermisse ich einen Weihnachtsmarkt? Nö, nicht so wirklich. So schön wie in Lübeck oder Lüneburg war der   hier ohnehin nicht. Und ich hab’s auch sonst nicht so mit diesem Menschengewimmel

5) Ich trage heute Socken, Kaputzenhoody und 7/8 leggins – aber nur zuhause !

6) Hast du schon mal darüber nachgedacht, dein Leben von Grund auf umzukrempeln ?

7) Diese Woche habe ich selbst gar nichts geplant und möchte vor allem auch diese leidige Eigentümerversammlung endlich hinter mich bringen . Dann freue ich mich auf die Rückzahlung meines Guthabens aus der Jahresabrechnung der Betriebskosten. Wird alles coronabedingt seit Mai ständig verschoben …

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3 Comments

  1. Anni

    30/11/2020 at 16:34

    Ohhh, vom Leben umkrempeln träume ich hin und wieder auch. Der Gedanke ist spannend, vermutlich bleibe ich doch in “alten Zwängen” stecken, aber auch da ist alles fein wie es ist. Ich wünschte mir höchstens das Meer oder die “richtigen” Berge mehr in der Nähe, beides ist einfach viel zu weit weg hier, beides aber erdet mich immer sehr, wenn ich dort bin. Wer weiß, was noch alles kommt…
    Ich wünsche dir, dass Berta dich nicht vollends im Stich lässt oder du wenigstens schon Ersatz hast, wenn es soweit ist. Ein Leben ohne Kaffee… ja, ist möglich. Aber sinnlos. 😉
    Liebe Grüße
    Anni

  2. Ivonne

    30/11/2020 at 13:36

    Hallo Anne,
    was ist nur mit Berta los?? Das geht gar nicht! Wenn hier ein Haushaltsgerät in den Technikhimmel entschwebt, sehe ich das inzwischen sehr gelassen – nur bei der Kaffeemaschine würde ich wahrscheinlich Amok laufen. Nette Nachbarn sind einfach unbezahlbar. Wir hier in unserer kleinen Stichstraße mit den 5 Häusern, mögen uns wirklich alle. Das schöne ist, dass jeder mal nach des anderen Garten schaut, die Katze füttert oder auch die Post ins Haus legt. Zu deinem Punkt 6 … Ja! Ich habe nach der Ausbildung und Anstellungen in diversen Bürojobs alles hingeschmissen. Ich habe für 2 Jahre auf einem Boot gelebt und immer Nachtdienst an einer Tankstelle gearbeitet (1 Woche Dienst, 1 Woche frei) das war wirklich klasse. Danach hatte ich mich sortiert, habe noch eine Ausbildung gemacht und war darin durchaus erfolgreich.
    Ich drücke dir die Daumen, dass die Versammlung endlich abgehalten wird und du dein Guthaben erstattet bekommst … das kann ja dann gleich in Berta 2.0 umgewandelt werden.
    Hab eine gute Woche und wenn Lust hast, komm gerne ab morgen auf dem Fiene Blog Adventskalender vorbei.
    Liebe Grüße
    Ivonne

    1. Anne

      01/12/2020 at 9:28

      Moin !
      Berthas Nachfolgerin wurde gestern bestellt !!! Bloß kein Risiko eingehen – ohne Kaffee geht hier morgens nix !
      Dein “Aussteigen” war ganz sicher eine tolle Erfahrung. Ich wollte ja ganz lange nach Irland auswandern, nachdem ich dort schon viele Jahre immer wieder in Urlaub war. Insgesamt wohl so 15 Mal … irgendwie hab ich dann letztendlich doch gekniffen – der gute Job und das “Sicherheitsbedürfnis” haben gesiegt. Bereut habe ich es aber nicht. Wer weiß, wie es mir jetzt dort so gehen würde…. ?! Ich bin schon recht zufrieden damit, wie ich hier jetzt so lebe. Aber wenn ich jünger wäre, wäre in Amsterdam auf einem Hausboot leben auch eine Alternative – ich mag die Niederländer und mach nun einfach dort jedes JahrUrlaub – und den Hunden gefällts auch ! ♥

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