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Junges Leben

gestern am Elbdeich…
der Schäfer war mit seiner Herde natürlicher „Rasenmäher“ unterwegs.
Und ja, es waren auch Lämmer dabei – die Überlebenden der Ostertage.
Mich hat das einfach furchtbar traurig gemacht.

Lamm ist seit einiger Zeit wohl sehr en vogue… keine Kochsendung ohne Lamm.
Genau wie Kalb… deren kurzes Leben ist bei fast allen „Fleischerzeugern“ noch grausamer.
Schon nach Stunden von der Mutter getrennt, fristen sie ihr kurzes Leben einsam in Plastikboxen.
Hauptsache das Fleisch ist schön hell.
Ich weiß, kaum einer will das wissen – Hauptsache es schmeckt.

Mir schmeckt das alles nicht mehr. Ich esse keine Kinder.
Und nein, ich bin kein Vegetarier – nur so 95% .
Manchmal etwas guten Schinken, eine Bratwurst,  etwas vom Hackfleisch.  Ich liebe auch Schnitzel – Wiener Art vom Schwein – aber auch das nur vielleicht ein- od. zweimal  im Jahr. Manchmal Geflügel oder Fisch…

Aber Tierkinder essen ? Nein – niemals !
Ich will nicht missionieren – nur vielleicht denkt ihr mal drüber nach…
eure heute etwas traurige ♥ Anne

5 Gedanken zu „Junges Leben“

  1. Ingrid sagt:

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe Anne.
    Bei euch regnet es, bei uns hat es nur abgekühlt, aber der angekündigte Regen kommt nicht… Dabei würde die Natur das notendige Nass ganz dringend brauchen.

    Habe vorhin bei Morgentau im Blog ein Bild mit Mutter Schaf und Lämmchen gesehen und an dich gedacht…

    Liebe Abendgrüße – Ingrid

    1. annelie sagt:

      und ich habe vorgetern an dich gedacht, es gab „das schnelle Abendessen“ : den Thunfischsalat auf Toast!
      Sehr lecker! Danke nochmal für das Rezept ♥ Wirds bestimmt noch desöfteren geben !

      1. Ingrid sagt:

        Freut mich, wenn dir das Rezept zusagt. Den Toast könnte ich eigentlich auch wieder mal machen.
        Noch einen schönen Abend und liebe Grüße 🙂

  2. annelie sagt:

    Hallo liebe Ingrid !
    Ich will ja niemandem etwas vorschreiben, aber wenn alle viellieicht nur auf die Hälfte ihres Fleischkonsums verzichten würden – und ganz auf Tierkinder – dann wäre doch schon viel ereicht.
    Ganz schlimm finde ich dann auch diese Sonderangebote von Supermarktfleisch.
    Wenn 1 kg Fleisch schon für weniger als 5 Euro angeboten wird, kann man sich doch wirklich vorstellen wie diese armen Tiere gehalten wurden.
    Wir sollten mehr Respekt vor unseren Mitgeschöpfen haben.
    Alles liebe für dich ♥

  3. Ingrid sagt:

    Ach Anne, ich glaub dir gerne, dass dich solche Gedanken traurig machen. Mir gehen deine Zeilen auch sehr nahe.
    Früher habe ich auch mehr Fleisch gegessen, vor allem in meiner Zeit in Frankreich. Aber ich war auch schon einige Zeit Vegetarierin. Ich habe zu viele Berichte gesehen, wie die armen Tiere gehalten werden…
    Jetzt esse ich höchstens zu den Feiertagen mal Fleisch, so wie diesmal zu Ostern ein Wiener Schnitzel (Pute) und einen Osterschinken und Fisch am Karfreitag.
    Ansonsten halte ich es wie du.

    Liebe Grüße – Ingrid

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