einfach ich, geknipst
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Einfach kann jeder !

Die „besinnliche Zeit“ vor Weihnachten und dem Jahreswechsel ist für mich nicht unbedingt besinnlich, aber macht mich oft sehr nachdenklich – nachdenklich über das was in den letzten 12 Monaten war, was mich bewegte – aber auch über das, was da kommen wird…
Und leider stellte ich fest : es war – alles in allem – kein so richtig gutes Jahr.
Es gab Schicksalsschläge, die es zu meistern galt und die mir noch heute zu schaffen machen.
Aber die gehören nun einmal zum Leben und wohl keiner wird davon verschont.
Der schlimmste Moment des Jahres war am 27. Mai – denn an diesem Tag musste ich meinen geliebten Mr. Ala seinen Weg über die Regenbogenbrücke gehen lassen… das traf ganz tief ins Herz und noch immer kommen mir sofort die Tränen wenn ich nur an ihn denke oder Fotos von ihm sehe.
Er fehlt mir so sehr…

Aber es gab auch viel Schönes:  viele liebe Menschen sind in meinem Leben aufgetaucht oder haben mich ein Stück meines Weges begleitet, ich habe schöne Ferienreisen und Kurzausflüge gemacht und ich hatte liebe Besucher hier an der Müritz.
Neue Freundschaften wurden geschlossen und „alte“ haben sich gefestigt und alle bereichern jetzt mein Leben.
Wenn sich eine Tür schloss, öffnete sich eine Neue.

Und da musste ich auch gleich daran denken, das es ja im Januar auch schon genau 10 Jahre her ist, das die kleine Fiene mit ihren grossen Kulleraugen in mein Leben tappste und alles ordentlich durcheinander wirbelte…
Wir zwei feiern jetzt schon zum 10ten Mal gemeinsam Weihnachten und sie ist aus meinem Leben nicht mehr weg zu denken.
So geht die Uhr des Lebens schnell und stetig weiter – aber einige Gedanken kommen in letzter Zeit eben sehr oft… wie ist das wirklich mit dem älter werden?
ich stelle immer wieder fest, das ich so gar keinen Bezug zu der Zahl meiner Lebensjahre habe. Eine Zahl auf dem Papier… na und?

In meinem Kopf fühlt es sich anders an und in der inneren Vorstellung bin ich dieselbe wie vor 10,20,30 Jahren…
natürlich hat frau ihre Erfahrungen gemacht, Erlebtes gespeichert und denkt über vieles anders als vor 10,20,30 Jahren… aber anfühlen tut es sich wie immer…
aber sonst?
mal ein Zipperlein hier, mal ein Zipperlein da… Krankheiten, die frau nur dem Namen nach kannte, sind plötzlich da und wollen auch nicht wieder gehen 😉
Vieles geht einfach nicht mehr so leicht von der Hand wie früher und ein Blick in den Spiegel am Morgen zeigt es einem dann oft leider überdeutlich.
Früher wurde man einfach als attraktiv betitelt – heute kommt dann schon mal der Zusatz: für dein Alter… patsch, das sitzt dann!

Aber Dank der modernen Kosmetikindustrie und kleinen Kniffen und Tricks erreicht frau dann wieder ihr gewohntes „öffentliches“ Bild.
und natürlich lächeln…. immer wieder ein Lächeln!
sich selbst anlächeln, sich mögen, warum denn eigentlich nicht?

Und ja – ich bin auch ein wenig stolz auf mich, so wie ich die Jahre meines Lebens bisher gemeistert habe – trotz Krankheit und Kummer – ja, auch das gab es – nicht nur im letzten Jahr.
Vieles war gut, vieles war anders als bei anderen Frauen – aber so wie es war, war es gut – gut für mich!

Deswegen: haken wir das Vergangene einfach ab…
denken noch ein wenig über Gefühltes und Erlebtes nach und freuen uns auf das Neue, das da noch kommt!
Denn da steht so eine große Veränderung ins Haus,  die eigentlich gar nicht so schnell geplant war, aber auf die ich mich freue und die mein Leben mal wieder so richtig durcheinander wirbeln wird. Nur noch 8 Wochen – dann ist es soweit und ich vermute, da kommt noch einiges auf mich zu –
das Leben wird schon dafür sorgen!
Ich glaube, mein neuer Leitspruch für mein Leben ist: “ Einfach kann jeder! “

In diesem Sinne,
eure ♥ Anne

7 Kommentare

  1. Ingrid sagt

    Dass man am Jahresende nachdenkt über das vergangene Jahr, das, womit man zu kämpfen hatte, was gelang, was weniger gut war – das ist normal und oft Grund, dass man nicht besonders weihnachtlich gestimmt ist.
    Aber denke an das Kommende, an deine Rückkehr nach HH, deine schöne Wohnung und wie gut es ist, dass du sie nicht aufgegeben hast.

    Ich hab es ja nicht ganz verstanden, dass du diese so schöne Wohnung aufgegeben hast um wegzuziehen und dachte, dass du halt lieber in der Nähe von dir wichtigen Freunden sein wolltest. Aber das dürfte doch nicht der wahre Grund gewesen sein.
    Jedenfalls tust du gut daran, wieder dorthin zu ziehen, wo du dich wirklich zu Hause fühlst.
    Und dich dann um deine Gesundheit kümmerst, so gut es geht. Dann wirst du dich bald wieder besser fühlen.
    Auch wenn dir der Ala immer fehlen wird, aber das Fienchen ist da und schenkt dir ihre ganze Liebe – ihre Nähe tut dir gut.
    Wie schnell doch die Zeit vergeht! 10 Jahre ist das Fienchen schon wieder bei dir? Ich habe ja auch mitverfolgt, wie sie sich entwickelt hat, was ihr alles miteinander unternommen habt, hab die vielen, netten Videos angeschaut – so schöne Erinnerungen.

    Wie ich lesen kann, so gab es auch viel Positives in diesem Jahr, das freut mich für dich.
    Die Zeit vergeht so schnell – man glaubt es meist selber kaum, wie alt man wirklich ist, eigentlich hat man das Gefühl jünger zu sein,geht mir genauso. Wenn nicht die Zipperlein wären, die einem plagen, die man früher nicht hatte. Die Krankheiten auch, auf die man gerne verzichten könnte…

    Aber du kannst wirklich stolz auf dich sein – du bist stark und meisterst dein Leben – ich kann dich nur bewundern.

    Ja, freu dich auf das kommende Jahr, auf das Neue, das kommen wird. In 8 Wochen ist der große Moment dann da? Die Zeit vergeht so schnell, bald ist es so weit.

    Für die kommende Zeit gebe ich dir einen irischen Segenswunsch mit:

    “Möge dein Schiff nach einem Sturm
    stets in seinen SICHEREN HAFEN zurück finden.”

    Liebe Grüße – Ingrid

  2. Liebe Anneli,
    bis auf den ersten Absatz hast Du meine persönlichen Gedanken zum ablaufenden, dahin eilenden Jahr in genau die richtigen Worte gefasst. Je älter man wird um so wichtiger ist es, sich im eigenen Körper wohl zu fühlen, sich selbst zu mögen, sich zu akzeptieren, wie man ist. Du hast ja im neuen Jahr einige große Veränderungen vor und zu denen wünsche ich Dir jetzt schon ein allzeit glückliches Händchen. Immer daran denken, Du musst auf Dich selber aufpassen, nur Du weißt, was gut für Dich ist. Step by step und Ruhe bewahren und nie vergessen, die kleinen Pausen, die kurzen Auszeiten sind die wertvollsten.
    Hab einen feinen Dienstag,
    herzlichst moni

    • annelie sagt

      ja, auf mich aufpassen …. fällt manchmal schwer !
      Aber ich versuche es – täglich – nur mit dem „Ruhe bewahren“ hab ich so meine Problemchen 😉

      ♥ Anne

  3. Ich finde sie auch nicht so negativ, sondern sehe es eher als Bilanz, die man fast jedes Jahr in dieser Zeit macht und wenn sie dann noch so ausfällt wie bei Dir, kann man doch eigentlich zufrieden sein. Es nutzt ja auch nichts, etwas anderes bleibt uns gar nicht über. Und ich sehe Deinen Rückzug nach Hamburg durchaus positiv und denke, dass Du alles richtig machst. Dass Du Ala weiterhin so tüchtig vermisst ist doch klar. So einen Seelenhund kann man nicht so schnell einfach vergessen. Er wird immer in Deinem Herzen bleiben und es wird auch immer wieder mal ein bisschen weh tun. Aber für diese Momente hast Du ja noch Fienchen und die wird Dich nach besten Wissen und Gewissen unterstützen und Dir schnell wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und die paar Wehwehchen packen wir doch auch noch weg liebe Anne. Klar sind wir keine 17 mehr, aber in unserem Herzen sind wir jung geblieben und das zählt und nichts anderes. Also, packen wir es an, was da noch alles so auf uns zukommt. Wir sind starke Powerfrauen und das bleiben wir auch.

    liebe Grüsse
    Brigitte die Weserkrabbe

    • annelie sagt

      So sehe ich es auch – und ich freue mich darauf, mich dann sicherlich auch einmal persönlich mit dir austauschen zu können – soooo weit weg ist Bremerhafen dann ja nicht mehr !

  4. Ach Menno…, jetzt hast Du die besinnlichen Gedanken, die sonst am 31.12. fällig sind, ja schon vorweg genommen. Hat seine Vorteile; abhaken – weitermachen! Du bist stark, das musst Du doch inzwischen gemerkt haben. Alles wird gut, und wenn Du dann in 8 Wochen in Deinem neuen/alten Zuhause gelandet bist, und um Dich rum all das ist, was Dir gefällt – Hamburg, die Elbe, die netten Hamburger, das Überangebot an allem, was Frau so braucht – dann fällt ein riesiger Felsbrocken vom kleinen Anneherz, und die schöne, neue Lebensphase beginnt! 💪Yeah!!!Jetzt schieb mal alle dunklen Gedanken zur Seite; ist blöd und hilft nicht weiter 👎. Ich denk an Dich – aber durchaus positiv!!! Drücker Elke

    • annelie sagt

      Och, ich finde diese Gedanken gar nicht so dunkel – dunkel ist bei mir anders .
      Aber einfach mal nachdenken – die Situation und mich selbst reflektieren muss doch ab und an mal sein.
      Und eigentlich endet doch jeder Absatz positiv – bis auf den ersten…
      Und wie gesagt: einfach kann jeder!
      ♥ Drüxx zurück

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