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Wasser, Wasser, Wasser….

und noch mal Wasser, so lautet die Devise bei Hitze. Denn die ausgeschwitzten Mineralstoffe müssen unbedingt ersetzt werden. Und zwar nicht erst beim letzten Alarm des Körpers, dem trockenen Mund, sondern bereits vorher. An die zwei bis drei Liter täglich sollte man trinken, am besten stille Mineralwasser oder gutes Leitungswasser, denn alle Organe haben Durst! Natürlich darf man sich zwischendurch auch mal etwas Leckeres gönnen: einen kühlen Saft oder ein „Alsterwasser“ ( im Süden meistens „Radler“ genannt) – allerdings sollte man bei der Hitze die alkoholfreie Variante bevorzugen… Aber auch ein Klassiker am Nachmittag  tut dem Seelchen gut: der Eiskaffee! Der Deutsche Eiskaffee wird meist aus einfachem Filterkaffee hergestellt. Zum gekühlten Filterkaffee wird eine Kugel Vanilleeis gegeben und das Getränk wird mit einer Sahnehaube versehen, die mit Schokosplittern und einer Eiswaffel garniert wird. Diese Variation ist typisch Deutsch und ist in anderen Ländern selten zu finden. Ich mag bei Hitze lieber die italienische Variante  „Caffé Freddo“  Caffé Freddo bedeutet im Grunde „Kalter Kaffee“. Der klassische italienische Eiskaffee besteht aus einem mit kalter Milch  verdünnten Espresso. …

über den Wolken ….

seit ein paar Tagen wird an einer Start-u. Landebahn am Hamburger Flughafen gearbeitet und ganz viele Landungen werden auf andere Landebahnen verteilt. Es ist also ganz schön was los am Hamburger Himmel…. Zu Stoßzeiten am Mittag und abends kurz vor Flughafenschliessung gegen 23:00h, kommen die Maschinen fast im Minutentakt „an meinem Balkon vorbei“ eingeschwebt . Ich finds klasse – hab die Kamera griffbereit auf dem Tisch liegen und betätige mich als „Planespotter“  😉 Vorgestern gelang dann „aus Versehen“ dieses Foto – geplant war die Ryanair Maschine und weiter nix ! Erst beim Sichten auf dem notebook habe ich dann gesehen, daß sich ein Sportflieger, der ein Segelflugzeug in die Lüfte schleppt, ins Bild „geschummelt“ hatte ! (Ganz in der Nähe ist hier der Segelflugplatz Hamburg-Boberg) Diese Dreierkombination sieht man sicher nicht so oft – und ich freu mich darüber, das es mir gelungen ist sie so einzufangen – auch wenn es „aus Versehen“ passiert ist ! euch allen noch einen schönen Dienstag eure ♥ Anne

Roode Grütt

wenn man dem Wettermann Glauben schenken soll, dann wird es wohl noch länger sommerlich bleiben ! Seit Tagen haben wir hier im Norden ja schon einen kleinen „Vorgeschmack“ auf Sommer, Sonne und warme Temperaturen … man sagt, der sommerlichste Mai seit Langem ! Wie wärs denn heute mal mit einem meiner Sommer-Lieblings-Rezepte ? Hier bei uns im Norden gehört zum Sommer unbedingt Rote Grütze oder „Roode Grütt“ wie wir sagen. Und dabei meine ich nicht die Fertige aus dem Supermarktregal, sondern die selbstgekochte, die noch so richtig nach „Sommer-Oma-Landleben“ schmeckt. Die Früchte gibt es ja zwar jetzt noch nicht „frisch vom Strauch“ – aber es geht auch sehr gut mit tiefgefrorenen Beeren wenn ihr keine frischen im Laden bekommt. Sogar ein Gedicht von Hermann Claudius gibt es über diese leckere Süss-Speise: Roodegrütt Roodegrütt! Roodegrütt! Kiek mol, wat lütt Hein hüt itt. Allns rundüm hett he vergeten. Roodegrütt, dat is en Eeten! Roodegrütt! In de Schol de letzte Stünn Kunn he sick ob nicks besinn, un in Bookstabeern und Lesen is he lang so dumm nich …

Dies und das …

heute mal wieder ein Blümchen… ich mag diese Ranunkeln einfach zu gern. Wenn die Tulpenzeit vorbei ist, kommen die Ranunkeln in die Gläser und auf den Tisch – und im Juni dann die Rosen, aber die meistens nur einzeln in einem schönen Glas oder einer kleinen Flasche. Am liebsten habe ich diese grossen Blütenköpfe in creme mit dem hellgrün/rosa Rand an den Blütenblättern. Wißt ihr welche ich meine ? 😉 Der Fiene ist zum Glück ganz wieder sie selbst heute. Ihr Tag fing schon aufregend an : „Ich hab als Erstes einem Labby die Zähne gezeigt- mein leeres Napf demonstrativ bis ins Wohnzimmer geschoben, Frauchen Beine gemacht und eine blöde Katze vom Balkon aus verbellt – Ha !  – mir geht’s gut !“ Das sagt doch Alles, oder? Also endlich ein ganz normal „langweiliger“ Tag – keine Schreckensmeldungen, keine Rechnungen im Briefkasten und meinen Händen geht es auch wieder gut ! Und was das Schönste ist: ich fühle mich so wohl hier in meiner kleinen, gemütlichen Wohnung! Nichts perfekt, nichts „durchgestylt“ – zusammen gemixt aus …