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grau in grau …

zeigt sich das Neue Jahr hier an der Müritz.
Grau in grau ist auch irgendwie meine Stimmung…  nichts funktioniert so, wie ich es mir vorstelle, was aber sicher auch etwas an mir selbst liegt. Mir ist seit Tagen nicht wohl in meiner eigenen Haut. Bin müde, lustlos und frustriert…
ich müsste so vieles anpacken, organisieren und regeln und verschiebe alles von einem Tag zum nächsten – und wieder zum nächsten – und wieder….
Ich mache Pläne, die ich nicht umsetze – das Kopfkino rauscht und ich bekomme Angst, mir läuft die Zeit davon.  Aber ich kriege auf gut deutsch “ den M..rs nicht hoch“
Nur noch 6,5 Wochen…
ich müsste anfangen zu sichten, wovon ich mich trennen  will und was entsorgt werden kann und muss.
Ich mache die Schränke auf – schaue – überlege kurz – und dann mach ich den Schrank wieder zu.
Eine Ausrede findet sich immer: kein Karton, keine Tüte, keine Idee – der Hund muss raus – erstmal Kaffee.

Aber wenn ich es mir recht überlege, ich war schon immer so. Mit Volldampf voraus – dann der Einbruch – und nur unter Druck beginne ich dann zu funktionieren. Wo andere eine sorgfältige Planung beginnen, ist bei mir immer „noch soooo viel Zeit“ und dann plötzlich ist da gar keine Zeit mehr und ich bekomme Zweifel an mir selbst.
Nein, nicht an meiner Entscheidung – die ist richtig und gut – nur die Umsetzung der notwendigen Schritte, fällt mir mit zunehmenden Jahren immer schwerer.
Werde ich das alles schaffen – halte ich das durch ?
Ich verfalle in eine Starre, möchte am liebsten nur noch schlafen, schlafen und nochmal schlafen…
Wie war das noch mit den Heinzelmännchen ?
Und wenn dann wieder ein Tag vergangen ist, sitze ich da und plane im Kopf, freue mich und denke: morgen fängst du an! Ja, morgen… oder übermorgen ?

eure -zur Zeit etwas geknickte-
♥ Anne

9 Kommentare

  1. Ach, das Syndrom hab ich auch. Aufschieberitis von unangenehmen Aufgaben. Und wenn es dann zeitlich eng wird, dann laufe ich zur Höchstform auf. Und bei schönem Wetter und Sonnenschein ist man eh motivierter. Hier auch alles grau und es stürmt schon den ganzen Tag. Grauslig. Fang doch erstmal mit einer Schublade an und nehme dir jeden Tag erst 15 Minuten aussortieren vor. Du glaubst gar nicht, wieviel man in einer Viertelstunde schafft und dann hast du schon das erste kleine Erfolgserlebnis. Lieben Gruß

  2. „Saisonarbeiter“, so haben wir früher immer gesagt 😉 Meine Liebe, ich kann das gut verstehen! Ich würde vor’m Urlaub auch am liebsten immer erst am letzten Tag packen. Noch viel lieber hätte ich einen Johann-Butler dafür. Ein Umzug ist ja noch um vieles schlimmer… Soll ich dir einen virtuellen Tritt in den M..rs versetzen? Vielleicht ist es wirklich besser, du nimmst den ganzen Kram erstmal mit nach HH. Ist ja schon schwer genug, schon wieder neu anzufangen! Wenn du dich dann eingelebt hast, kannst du doch immer noch ausmisten! Vielleicht geht es ja auch doch schon ein bisschen, wenn du einpackst!
    Grüßle
    Ursel

    • annelie

      Nein – erstmal mitnehmen geht nicht.
      Ich verkleinere mich ja von fast 100 qm auf 60qm. Da ist kein Platz übrig für überflüssiges und ausgedientes.
      Ich finde es ja auch gut – ist schließlich ja auch meine eigene Wohnung, die jahrelang vermietet war.
      Ach, vielleicht ist es auch nur dieses scheußliche Wetter 😉
      Und es ist ja noch sooooviel Zeit !
      P.S. kannst du mal das „Zuhause-im-Glück-Team“ anrufen ?

  3. Liebe Anne,
    nimm dir die Zeit, die Du brauchst, um nicht nur los zu lassen sondern die wichtigen Dinge in die Hand zu nehmen!
    Hier eine kleine Motivation eines weisen Menschen:

    „Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben an denen du nichts ändern kannst.
    Der eine ist gestern und der andere ist morgen. “
    – Dalai Lama –

    Vertraue Dir, Du wirst alles was nötig ist, auch genau zur richtigen Zeit fertig bekommen.
    Liebe Grüße
    moni

    • annelie

      Oh, ich kann gut loslassen – ich bin kein Sammler und es sind auch keine Dinge an denen ich hänge.
      Es ist einfach nur ein klarer Fall von Lustlosigkeit, Depristimmung oder vielleicht auch Faulheit.
      Ich geb’s zu : ich nicht Biene – ich Faultier!

  4. Ingrid

    Sei nicht so streng mit dir. Das Wetter ist so elendig, da fühlt man sich einfach nicht wohl.

    Ich denke, wegwerfen kannst du so manches auch noch später. Packe alles in Kartons und stelle sie dann bei dir in HH in den Keller, dann hast du Zeit genug alles zu ordnen.
    Wenn du nicht genug Platz hast, dann kann man bei euch sicher auch bei diversen Firmen Sachen einstellen. Wichtig ist, dass du alles so einpackst, dass du die dringenden Sachen so packst, dass du alles findest und dass du die alte Wohnung leerräumen kannst.
    Der Übersiedlungstermin steht, alles andere wird sich weisen…

    Ich drück dir die Daumen, dass du die notwendige Ruhe findest und so nach und nach dann die Kartons packst.

    Alles wird gut, das neue Jahr wird dir noch sehr viel Freude b ringen.
    *festumarm* – Ingrid

    • annelie

      Wie schon gesagt – nix mit in den Keller, nix mit erstmal mitnehmen – es ist nichts, was sich lohnen würde, diesen Aufwand zu treiben bis auf einen antiken Schrank – und der kommt ja mit!
      Wenn schon , denn schon !
      Ich fang erstmal mit den Sommersachen an — wer weiß, ob ich die jemals wieder brauchen kann 😉
      wenn ich so aus dem Fenster sehe, wohl eher nicht !

      • Ingrid

        Ich dachte du meintest in deinem Eintrag, dass du den Schrank ausmisten musst – das wäre ja nicht so arg. Bei Möbeln ist das natürlich etwas anderes.
        Denn jetzt hast du natürlich mehr Möbel, als du brauchen kannst. Also die, die du vorher hattest mitnehmen, die anderen verkaufen, wenn nicht jetzt dann in HH und einstellen, wenn sich das auszahlt?
        Dass du bei dem Wetter antriebslos bist, das ist auch verständlich. Aber das wird schon. Du kennst das ja, dass du unter Druck zur Höchstform aufläufst.
        Noch hast du Zeit.
        Nur Mut und Kopf hoch… (kommt dir auch bekannt vor das mit dem Krönchen richten…?)
        Liebe Grüße – Ingrid

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