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28 Tage Challenge / Tag 6

Tag  6:  Wovor ich Angst habe

es gibt heutzutage ja vieles, das bei mir und vielen anderen Menschen Unbehagen oder ein mulmiges Gefühl im Magen erzeugt. Ob wir über den grossen Teich kucken oder aber gen Osten – ja und auch dazwischen, wo die Altrechten wieder aus den Löchern krabbeln … das macht Unbehagen und ein Gefühl von Ohnmacht.
Aber Angst – nein, Angst macht mir das nicht.
Es gibt nur eines, wovor ich Angst bekomme wenn ich daran denke : das Fortschreiten meiner Rheumatoiden Arthritis…
alt, unbeweglich und von Dauerschmerz geplagt den Rest meines Lebens im Rolli oder im Bett zu verbringen. Nicht mehr in der Lage zu sein, den Körper zu bewegen, nicht mehr aufstehen und gehen zu können – die jetzt so selbstverständlichen Dinge wie zur Toilette zu gehen,  nicht mehr zu können und auf Dauerpflege angewiesen zu sein.
Ich habe das jahrelang bei meiner lieben Mum gesehen und erlebt. 
Sie starb mit 92 Jahren und verbrachte so die letzten 10 Jahre : ein wacher Geist, gefangen in einer unbrauchbaren Hülle. 
Ja, das macht mir Angst – sehr grosse Angst.

6 Kommentare

  1. Liebe Anne,
    Hilflosigkeit, egal in welcher Form, macht uns glaube ich allen Angst.
    Leider hilft die Angst nicht, wir müssen mutig bleiben und stets versuchen, positiv zu denken. Mir gefällt an Deinem Foto, dass es zwar nicht heiter, dafür aber sehr kraftvoll wirkt. Das macht mir Mut!
    Hab einen guten Wochenstart
    und liebe Grüße
    moni

  2. Mal ganz davon abgesehen, dass das ziemlich traurig ist, was Du da schreibst, hast Du das Foto perfekt zum Post ausgesucht. In diesem gruselgrau möchte ich bestimmt nicht spazieren gehen ?. Und mach Dich nicht so fertig. Du hast das doch mit dem sympathischen Prof. Alles im Blick und gehst nicht blauäugig an die Sache ran. Alles Liebe – Elke

    • annelie

      Ich denk ja auch positiv, meine Liebe. Aber es gibt einfach so Tage …. aber deswegen ist mein Leben nicht von Angst bestimmt – nein, ich versuche es so weit wie möglich gut und positiv zu meistern ! Mit Hilfe von lieben Freunden geht das auch – und natürlich mit meinen tollen Hunden ! drück dich ♥

  3. Das kann ich total nachvollziehen. Das macht mir auch Angst, aber wir kämpfen ja darum, dass es nicht so wird und so lange wir darum kämpfen ist noch nicht Hopfen und Malz verloren wie wir Norddeutschen immer so schön sagen. Außerdem haben wir sowieso keine andere Wahl, Kopf in den Sand stecken kommt nicht in Frage und außerdem haben wir ja unsere Lieblinge und die brauchen uns fit. Also wird die Angst beiseite geschoben und nur auf die schönen Dinge geguckt, das gibt uns dann auch wieder die Kraft, die wir brauchen. Außerdem haben wir beide einen schönen Urlaub vor uns. Allein das ist doch schon toll, oder? Eine schöne Woche und liebe Grüsse

    Brigitte die Weserkrabbe

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