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nach einem halben Jahr…

auf den Tag genau sind es heute 6 Monate das ich Geesthacht und die Elbe gegen Waren und die Müritz eingetauscht habe.
Heute wie damals scheint die Sonne, nur das es damals kälter war – klar, es war der 5. November 2015.

Vieles ist seit dem passiert – und vieles war nicht gerade schön… aber ich muss gerechterweise sagen, das mein Rheuma und auch die Diabetes sich sicherlich auch im alten Umfeld so verschlechtert hätten. Und sicherlich hätte ich auch dort ins KH gemusst.
Gut, der Crash auf dem Parkplatz – nein, auch der hätte überall passieren können 😉  und ich, bzw. der George war ja auch das „Opfer“ .
Oft wird mir die Frage gestellt, ob ich mich denn nun hier schon zu Hause fühle… und ich muss sagen: ich weiß es nicht.
Sicher, es ist richtig schön hier – ich geniesse die Altstadt mit den vielen Geschäften und Cafés genau vor der Tür, die Spaziergänge am Wasser, das ja auch nur ca. 80m direkt „vor der Tür“ ist und ich sage mir immer wieder: wer wohnt schon so dicht am Wasser und hat trotzdem das Stadtleben mit all seinen Facetten, wenn er aus der Tür tritt.
Es ist genau das, was ich immer gern wollte und ich fühle mich auch wohl in meiner Wohnung, die so nach und nach „Gesicht“ bekommt. Aber ist es schon mein „Zuhause“ ?
Wenn ich so um mich schaue kommt mir manchmal der Gedanke : du bist mit deinen ganzen Sachen in einem Hotel in einem Langzeiturlaub!
Aber vielleicht sind 6 Monate auch zu kurz um sich einzuleben – gut, eingelebt habe ich mich ja – und um sich zu Hause zu fühlen.
Sicherlich spielte auch die Jahreszeit eine Rolle : grau, kalt, stürmisch … da verkriecht sich doch jeder am liebsten im Haus.
Und wenn es einem dann auch noch nicht gut geht, wird man wohl auch schnell nörgelig und ungerecht.
Jetzt, wo alles grünt und blüht und sich die wirklich wunderschöne Landschaft von der besten Seite zeigt, geht es bestimmt einfacher. Ausflüge in die Umgebung locken und noch so vieles will entdeckt werden.

Und wenn es mir dann auch hoffentlich bald vielleicht mal besser geht, wird es schon werden mit dem „zuhausefühlen“…
Nun freue ich mich erst einmal auf die Reise nach England – das sind nur noch 3 Wochen bis es los geht : auch auf den Tag genau !

Euch allen einen schönen Feiertag und vielleicht ja auch langes Wochenende mit viel Sonnenschein,
wir – zwei Frauen und drei Hunde – machen uns gleich auf nach Schloß Kittendorf – Kaffee trinken und den Tag geniessen !
♥ eure Anne

5 Kommentare

  1. Alles gut, wurde ja schon vorab kommentiert. Ich kann das alles nur noch mal bestätigen. Übe Dich etwas mehr in Geduld, und Du wirst sehen, das wird! Alles Liebe – Gruß Elke

  2. Ina

    ich wünsche dir, dass sich das zuhause-gefühl einstellt. doch selbst wenn nicht … du bist immer frei in der entscheidung, weiter zu ziehen. bis dein herz sagt: hier ist mein zuhause. und manchmal braucht es halt ein bisschen länger. genieße deine umgebung, entdecke viel neues – und davon hast du ja reichlich in dieser schönen landschaft!
    liebe grüße!

  3. Ich glaube auch, dass es dauert bis man sich wieder zuhause fühlt und mir geht es da nicht anders als Dir, nur dass ich in meine Heimat zurückgezogen bin. Aber auch das ist nicht leicht, weil ich dort, wo ich vorher war, mich richtig wohlgefühlt habe und hier fast nochmal von neuem anfangen mußte. Die alten Freundschaften sind zwar noch da, aber jeder hat auch seine eigenen Kreise und ich hatte keine mehr hier. Und ich glaube, es ist auch nicht so einfach im „Alter“ neue Freundschaften zu schließen. Kontakte ja, die hat man als aufgeschlossener Mensch gleich, aber neue Freundinnen, die mal eben so auf einen Tee oder Kaffee vorbeikommen ohne große Anmeldung, das ist dann doch was anderes. Und so eine Freundin hast Du ja schon dort, also der Anfang ist gemacht. Außerdem haben wir ja auch unsere „Macken“ weiterentwickelt:-). So einfach wie früher sind wir auch nicht mehr zu handlen. Es braucht eben Geduld und Spucke wie wir im Norden sagen und dann wird das schon. Und so wird es dann auch bei Dir kommen. Denk immer daran. Du wohnst jetzt dort, wo andere Urlaub machen und das ist schon ein kleiner Luxus. Das Zuhause-Gefühl braucht dann noch eben eine Weile. Die Hauptsache ist, Du kommst mit dem Menschenschlag dort klar und deren Mentalität. Wenn das der Fall ist, dann habe ich keine Bange, dass Du Dich bald dort heimisch fühlen wirst.

    liebe Grüsse
    Brigitte die Weserkrabbe

  4. Kerstin aka Loola

    Alles wird gut, min deern – das dauert eben etwas, bis die Wurzeln wieder grund haben . Ganz liebe Gruesse aus dem Grenzland zwischen Maas und Nette von Mel, Lilly, Teddy und Kerstin <3

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