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Rückblick

wo ist bloß mal wieder die Zeit geblieben….
ich wohne nun schon fast ein halbes Jahr hier in Waren und was ist nicht alles in diesen 5 Monaten passiert.
Am 5. November rückte ich hier mit dem riesigen Möbelwagen an und zog ein…
ja, ich zog ein auch wenn mich das hiesige Möbelhaus furchtbar im Stich ließ und meine Küche nicht, wie versprochen am 4. November eingebaut war. Nach ein paar Tagen bekam ich wenigstens ein Provisorium, mit dem ich dann bis einen Tag vor Weihnachten (23.12. ) leben musste.
Das neue Jahr fing auch nicht so gut an wie gehofft: auf dem Parkplatz vom SuMa machte der „George“ eine schmerzhafte Bekanntschaft mit einem Golf und handelte sich eine große Beule ein… nur gut, das dieses Problem von der Versicherung der Verursacherin schnell geregelt wurde.
Und dann wurde ich auch noch richtig krank 🙁
Mir ging es fast wieder so furchtbar wie in 2014 und deswegen ging ich aber dieses Mal schneller zu einem Arzt hier um die Ecke. Das mein Blutzucker gruselig hoch war hatte ich ja schon selbst beim Messen gemerkt, aber das vom Arzt angeforderten Blutbild war jenseits von Gut und Böse.. nicht nur die Diabetes war völlig entgleist, nein auch die Entzündungs- u. Leberwerte waren so übel, das ich noch am nächsten Tag ins Krankenhaus einzog.
Die Zwerge mussten blitzschnell untergebracht werden und meine Freundin fuhr mich dann nach Rostock ins Klinikum.
Ich war irgendwie nur noch ein Nervenbündel… und ich war hübsch gelb – Gelbsucht!
nun ja, gegen die Diabetes reichten nun die Tabletten nicht mehr aus und ich spritze jetzt Insulin. Das ist wirklich nicht sooo schlimm wie ich es mir vorgestellt habe. Hauptsache, ich fühle mich besser.
Nach 10 Tagen wurde ich erst einmal entlassen – die Diabetes war eingestellt und ich war auch nicht mehr gelb. Leider zeigte aber ein Termin bei einem Leberspezialisten an der Uni Rostock, das die Leber einen ziemlichen Schaden wohl durch die Rheumamedikamente erlitten hat. Nicht gut das… die Medis wurden sofort abgesetzt um die Leber erst einmal zu entlasten.
Noch habe ich genug „Gift“ im Körper um das Rheuma abzufangen – aber es fängt morgens schon an mal hier und mal dort zu zwacken.
Was mich aber ziemlich fertig macht ist der Befund des Leberspezialisten. Der will mich wieder ins KH haben und noch weitere Untersuchungen machen. (MRT und Biopsie) Davor habe ich Angst – nicht vor den Untersuchungen, vor den Ergebnissen.
Und ich habe Angst wie es weiter gehen soll – und so schiebe ich es vor mir her. Das hilft zwar nicht, aber ich brauch erst einmal Abstand und Ruhe.

Ja, so waren also meine ersten Monate hier – aber es gibt auch Positives zu vermelden:
In meiner Wohnung habe ich mich eingelebt und sie gefällt mir richtig gut jetzt. Und auch mein Umfeld ist natürlich toll – so habe ich es mir vorgestellt: vor der Tür die Innenstadt  mit der Fußgängerzone und allen Geschäften die Frau so „braucht“ und hinter dem Haus gleich nach 50 – 60 Metern der Park am Wasser – ein tolles „Revier“ für Hundespaziergänge morgens und abends.
Und wenn nun noch der Frühling kommt und es etwas wärmer wird … nun ja, hoffen wir das Beste 😉
Schließlich will ich ja meine neue Frühlingsgarderobe ausführen !

6 Kommentare

  1. Auch von hier nochmal ein „Frohes Osterfest!“ an Dich und die zwei Süßen. Und, auch wenn es – wie immer – auf und ab geht, hast Du die Kurve noch immer gekriegt. So auch dieses Mal. Also: Alles wird gut. Ganz liebe Grüsse und weiterhin gute Besserung – Elke

  2. hallo liebe annelie

    meinem frauchen wird auch immer mehr bewusst wie schnell die zeit doch an uns vorbei rast…teilweise ist das recht erschreckend 🙁

    habt ein wautolles osterfest ihr lieben,

    luana

  3. Liebe Anne, die Zeit rast, wenn man sich amüsiert, heißt es immer, aber das Amüsement hielt sich ja bisher noch in Grenzen in deinem neuen Zuhause. Schön ist, dass du endlich angekommen bist, du wohnst wirklich in einer wundervollen Umgebung und Landschaft. Somit hast du alles richtig gemacht. Deine Ängst kannn ich gut verstehen, drum gönn dir eine Erholungspause zum durchschnaufen, bevor du die weiteren Untersuchungen in Angriff nimmst,, die du im Moment noch schiebst. Drück dich mal doll und habe übrigens die Inside 7 noch bei mir nachgereicht. Wir hören uns!

  4. Ich hab‘ auch einen Schreck bekommen als ich gelesen habe, dass Du schon wieder 1/2 Jahr dort in Warren wohnst. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Kann Dir auch nachfühlen, dass Du Angst vor den weiteren Untersuchungen bzw. Ergebnissen hast. Ich hätte schon vor den Untersuchungen Angst. Ich sollte auch mal wieder ein MRT machen lassen und schiebe es immer raus. Also, irgendwann müssen wir da ran liebe Anne, hilft ja nix. Ich drück auf jeden Fall ganz fest die Daumen und dass alles gut wird. Hilfreich ist dabei natürlich, dass Du Dich inzwischen so richtig wohl in Deiner neuen Wohnung fühlst. Ist ja auch toll, wenn man dort wohnt, wo andere Urlaub machen. Also, gönn‘ Dir noch ein paar ruhige Tage, tanke Kraft und dann guckst Du mal, ob Du einen Termin kriegst. Trotzdem schöne Ostertage und Krauler für Deine Süßen.
    liebe Grüssse
    Brigitte die Weserkrabbe

  5. ute reczko

    Liebe Annelie, der Start in Dein „neues Leben in Waren“ war alles andere als leicht und gut. Aber Du bist nun angekommen und fühlst Dich wohl. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung um auch Deine gesundheitlichen Probleme zu meistern. Also nun nach einer angemessenen Pause ran . Schiebe es nicht zu lange vor Dir her, dann bleibt auch noch genügend Zeit um Dich hinterher zu regenerieren und das“neue Leben in Waren“ in vollen Zügen zu genießen.
    Ich wünsche Dir weiterhin Mut, Kraft und Ausdauer um die nicht einfache Zeit hinter Dich zu bringen. Ganz liebe Grüße Ute!

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