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Neues aus Waren

der Blick aus fast allen meinen Fenstern geht auf diesen schönen Kirchturm von St. Georgen.
Abends wird der Turm angeleuchtet und schafft so eine ganz heimelige Stimmung. Auch läuten Morgens und Abends die Kirchenglocken und tragen zu dieser Stimmung bei. Ich mag das sehr – es hat so etwas ganz besonderes am Fusse einer Kirche zu wohnen. Keine 100 Meter und ich bin am Alten Markt .
So mitten in einer Altstadt im Stadtkern zu wohnen ist richtig spannend.
Gestern Vormittag zog die Warener Karnevalsgesellschaft mit Spielmanszug und Pferd und Wagen durch meine Strasse. Sie wollten zum Neuen Markt an dem das Rathaus liegt und dem Bürgermeister einen Besuch abstatten – klar, gestern war der 11.11. und somit Start der Karnevalszeit.
Aber damit nicht genug … Abends ritt St. Martin durch meine Strasse, gefolgt von ganz vielen kleinen und grossen Menschen mit Laternen. Das Besondere für mich war, das dieser Zug nicht von einem Spielmannszug begleitet wurde, sondern Kinder und Eltern ein Lied nach dem anderen sangen – so schön und stimmungsvoll habe ich bisher noch keinen Laternenunzug erlebt.

Ja, und was gibt es sonst so ?
Nun ja, ich packe und packe und wundere mich, wem all diese Dinge gehören die da aus den Kartons auftauchen.
Aber ich habe mich schon auf verbliebene 10 Kartons runtergearbeitet!
Das Bad hat Regale bekommen um den Krimskrams den Frau ja nun mal hat,  zu verstauen und auch das Gästeklo sieht etwas rausgeputzt schon viel netter aus.
Das Schlafzimmer ist nahezu kartonfrei und braucht nur noch eine ordnende Hand. Bett und Schränke stehen schon am richtigen Platz – nur etwas aufgeräumt muss noch werden und eine grosse Kommode, für die der Platz knapp wird, zieht bald noch einmal um zu einem Freund.
Auch der grosse Wohnraum hat sich gefüllt und mit dem Essbereich verbunden – so einrichtungstechnisch 😉
Allerdings stehen hier noch die Kartons rum und nerven vor sich hin… und alles was sich in diesen Kartons noch befindet sorgt beim auspacken oft für Überraschungen. Wohin bloß mit all den Dingen ???
Die Wohnung hier ist mit ihren 90 m2 sogar grösser als meine in Geesthacht, aber durch den ganz anderen Schnitt und den neuen Wohnsstil fehlen mir irgendwie Stellflächen… aber das hat auch sein Gutes : frau kann noch einmal „ausmisten“ was nicht mehr gebraucht wird – alles was man 1 Jahr nicht in der Hand hatte, braucht man nicht wirklich, oder ?  😉

So, mehr gibt es das nächste Mal hier zu erzählen. Ich mach jetzt erst einmal eine Teepause und ruhe mich aus – ich merk die alten Knochen ganz schön und ganz ehrlich: ich bin ganz schön fertig mit den Nerven und auch sonst so  – aber ich kann nicht still sitzen solange es hier noch so aussieht und immer wieder fange ich an zu räumen 😉
Aber irgendwann ist es geschafft – ach ja, eine Küche habe ich immer noch nicht! Aber das ist eine andere Geschichte 🙁
Bis demnächst !

4 Kommentare

  1. Da hast Du doch schon richtig viel geschafft und kannst stolz auf Dich sein. 10 Kisten sind doch nix, die hast Du ratzfatz auch in den nächsten Tagen geleert. Und bei den schönen vielen neuen Eindrücken der neuen Heimat verdaust Du den Umzug dann auch schnell. Ein schönes Wochenende und ruh‘ Dich doch ein bisschen aus. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut:-).

    liebe Grüssse
    Brigitte die Weserkrabbe

  2. Ingrid

    Das war sehr interessant zu lesen. Da geht ja gehörig was weiter. Und was du vom Faschingszug und dem Martinsumzug schreibst, das klingt sehr schön. Da fühlt man sich gleich heimisch, stell ich mir vor. Schön, dass du das alles vom Fenster aus beobachten konntest.

    Wann bekommst du denn deine neue Küche?
    So lernst du wenigstens alle Restaurants der Umgebung schon mal kennen 😉
    Ich bin schon sehr neugierig und freue mich auf weitere Berichte und Fotos 🙂

    Hab ein schönes Wochenende – liebe Grüße,
    Ingrid

  3. Mensch, Anne, Du hast uns in der kurzen Zeit ja schon fast überholt mit Deinem Auspackerfolg. Wir sind seit Juli hier und schauen in 2 geheimen Ecken immer noch auf Kartons ?. Aber genau wie wir, musst auch Du Dir Verschnaufpausen gönnen. Das ist wichtig. Sonst ist hinterher die Luft komplett raus. Jetzt muss noch die Sache mit der Küche klappen, und gut ist! Bis dahin schick ich nochmal einen festen Daumendruck für Erfolg auf der ganzen Linie und eine Umarmung – Gruß Elke

  4. ute reczko

    Freue mich, dass die neue Bleibe nun langsam aber stetig Form annimmt. Ich glaube Dir gerne, dass so eine Umzugskiste wie eine kleine Wundertüte sein kann. Aber das ist ja das Spannende, beim Einpacken schaut man sich viele Sachen garnicht so genau an. Nun siehst Du ,was Du im Laufe der Jahre gehortet hast und vieles wird nun aussortiert, dafür sind Umzüge wie geschaffen. Vieles sieht an einem neuen Platz auch wieder viel besser und schöner aus. Ich wünsche Dir weiter viel Spaß und tolle Ideen beim Einrichten. Liebe Grüße Ute ? und Indy!

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