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Lesewetter

als eingefleischter Krimileser habe ich mich mal auf völlig fremdes Terrain begeben…

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ich weiß gar nicht, wie es eigentlich dazu kam, aber als ich einmal angefangen hatte, konnte ich diese beiden Bücher einfach nicht aus der Hand legen…

und ich kann euch verraten, ich habe bei „Nur dieser eine Sommer“ fast auf jeder 5 Seite Rotz und Wasser geheult!
Das mag sicher auch an mir und meiner Stimmung gelegen haben, aber es hatte mich richtig „gepackt“ .
Der Covertext vermittelt den Eindruck eines völlig normalen Liebesromanes, aber es ist eine Menge mehr. Die Geschichte von der Karrierefrau Cara und ihrer Mutter Lovie, die ihren letzten gemeinsamen Sommer erleben, ist sehr eindringlich und berührend erzählt.

Und eigentlich  umspannt die Geschichte nicht nur diesen einen Sommer, sondern ein ganzes Leben. Und es stimmt einfach alles in diesem Roman: er ist schlüssig, logisch, realistisch – ohne deprimierend zu sein, menschlich und sehr spannend.

„Damals in jenem Sommer“ erzählt das Schicksal zweier Familien, das durch Leid und Wirren des 2.Weltkriegs miteinander verwoben wird.
Durch eine Erbschaft erfahren Eleanore und ihre Geschwister in Dublin, das sie eine Halbschwester in Frankreich haben – eine Tochter ihres Vaters, der während des Krieges in Paris lebte.
Sicher, ähnlich wie viele andere Geschichten werden Leser dieses Genres jetzt sagen… aber die Rückblenden in die Zeit des Krieges und was die Menschen damals erlitten haben, haben mich schon gepackt.
Natürlich wollte ich auch wissen, ob die Mitglieder dieser Familien 25 Jahre später zusammenfinden und – wie es sich bei einem Liebesroman gehört – sich die Hauptpersonen am Ende der Geschichte dann „kriegen“ 😉

Wer anspruchsvolle Weltliteratur erwartet wird enttäuscht sein, aber für einen gemütlichen Lesesonntag mit Herzschmerz, Spannung und Unterhaltung bei frühherbstlichem Wetter sind diese beiden Bücher durchaus passend.

Aber wie gesagt, ich brauchte viele Taschentücher …
und nun brauche ich wieder einen richtig schönen englischen Krimi – mal sehen, was ich da so finde – ich hab schon was „im Auge“ – muss mich ja schon mal auf meine Reise einstimmen!

5 Kommentare

  1. Ingrid

    Fang bitte jeweils mit dem ersten Band an, aber ich denke, das machst du ohnehin.
    So lernst du z.B. Bruno im Périgord nach und nach besser kennen und auch Kommissar Dupin in der Bretagne.
    Viel Lesevergnügen 🙂
    Eine gute Nacht wünscht dir
    Ingrid

  2. annelie

    Winke zurück und eröffne die Leihbücherei!
    Dann schau ich doch mal in den Kalender und ins Portemonnaie 😉
    Ich ruf dich an!
    Lieben Drücker für dich 🙂

  3. Melde mich schon mal bei deiner Leihausgabe an 😉
    Habe für kommendes Lesewetter reichlich kriminelles Material gehortet, die Tasche müsste nur abgeholt werden.
    Nach dem 7.9. wäre wieder Platz in der Mühle …..

    Taschentuch hier zum Winken! :-))

  4. Ingrid

    Das klingt ja sehr vielversprechend, liebe Anne, und wird sofort auf meiner Wunschleseliste markiert.

    Ich als Frankreichfan bin ganz begeistert von den Krimis von Jean Luc Bannalec und Martin Walker. Hast du von diesen Autoren schon etwas gelesen?

    Liebe Abendgrüße für dich und deine beiden Wauzis,
    Ingrid

    • annelie

      Hallo liebe ingrid!
      Frankreich wurde so „krimimässig“ noch nicht erobert.. 😉
      aber beide Autoren wanderten jetzt mal auf meine Merkliste.
      Danke für den Tip!

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