11 Kommentare

  1. Normalerweise lese ich dich ja über Facebook, aber zu diesem Eintrag müsste ich jetzt doch die Kommentare verfolgen. Vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag, der mir so tief aus der Seele spricht – von wegen „Big Girls don’t Cry“ …
    Liebe Grüße
    Renate

  2. annelie

    Danke liebe Elke!
    und ich bin entspannt – ommmmmm !
    ich habe im Laufe der Jahre gelernt, damit umzugehen und ich kann es annehmen – es annehmen können ist – glaube ich – ein erster wichtiger Schritt.
    Und der nächste wichtige Schritt ist, sich professionelle Hilfe zu suchen und dann aber auch zu lernen, diese anzunehmen.
    Bei mir ist das Schlimmste seit Jahren vorbei und wenn es mich jetzt mal „überkommt“ – so what!
    Kopf hoch, Krone richten und weiter gehen!!

  3. Liebe Anne, da muss ich jetzt noch einen drauf setzen: ich habe verschiedene Beispiele von psychisch Erkrankten in meinem engen Umfeld und denen sage ich immer: seid zufrieden, dass Ihr eine Erkrankung habt, bei der Hilfe möglich ist. Wenn Du erst einmal die Diagnose einer unheilbaren Krankheit hast, ist der Bart ab. Mal flapsig ausgedrückt. Du machst das gut, dass Du offen damit umgehst. Das ist immer der erste Schritt auf dem richtigen Weg. Und Depressionen sind nicht ansteckend oder eklig. Also entspann Dich. Das gehört von Zeit zu Zeit zu Dir und Du musst sehen, wir Du am besten damit klar kommst. Ich mag Dich so wie Du bist – ziemlich doll sogar! LG Elke

  4. annelie

    dein *sarkasmus_on bis sarkasmus_off* unterschreibe ich sofort – das war genau das, was ich mir vor Jahren anhören musste!
    Als ich dann endlich nach viel Zureden meiner Hausärztin eine Therapie gemacht habe, stellte ich ziemlich verwundert fest, das es gerade meistens diese Menschen waren, die Hilfe brauchten.
    Als ich meinen „Abschied“ in der Firma bekannt gab (und auch die Gründe ein wenig anriss) kam als Kommentar : „Anne, du doch nicht – du warst doch immer unser Fels in der Brandung! !
    Ja, auch „Felsen“ zerbrechen wenn sie nur lange genug die harten Wellen spüren….
    Ich habe gelernt, offen damit umzugehen – auch ich mach noch viel zu viel mit mir selber aus (*man will ja keinem zur Last fallen* )
    aber auch ich bin da auf einem neuen Weg!
    ich drücke dir ganz doll die Daumen, das auch du einen für dich guten Weg findest!

  5. Das geht wohl jedem mal so, dass man sich wieder erden muss, weil man den Boden unter den Füßen verloren hat … oder einfach der Blick für’s Wesentliche fehlt. Kenne ich auch zur Genüge. Wohl dem, der so offen darüber sprechen kann. Ich kann es (besser ich tue es) nicht mehr (so deutlich). *sarkasmus_on*Eine gestandene Frau von 180 cm und mehr als stabil gebaut … tja, sorry, die hat doch keine Probleme oder gar eine dünne Haut. Niemals! Die kann man endlos belasten, die hält das aus. *sarkasmus_off* Deshalb mache ich viel (zu viel) mit mir selber aus. Aber ein kleines bisschen habe ich mich schon gebessert 😉

  6. annelie

    ach lieb‘ Elke – klar machen mich die Hunde glücklich – nicht umsonst nenne ich sie auch oft meine „Therapiehunde“ – aber manchmal, wenn so viel auf mich herab prasselt – und das kann durchaus auch positives sein, dann muss ich mich eben zusammen reissen und dann kommt eben dieses „lerne nicht unglücklich zu sein“.
    und ja, ich weiß, das es mir bestimmt besser geht als vielen Anderen – aber das hilft eben auch nicht immer. Und manchmal melden sich eben einfach die Depressionen zurück… obwohl ich seit Jahren als „geheilt“ gelte – aber ist man das jemals wirklich?

  7. annelie

    ja Maksi, das glaube ich auch.
    Sicher ist „Glück“ für jeden etwas anderes und es gibt Zeiten, da sieht man einfach sein eigenes Glück nicht mehr – od. will es nicht mehr sehen…
    mir geht es eben manchmal so und dann muss ich mich wieder mit beiden Beinen auf die Erde stellen.

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