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Mein Montag heisst Dienstag,,,

mal ganz ehrlich :
ich schlafe morgens gern länger und lasse den Tag ruhig angehen… und hasse nichts mehr als unsanft geweckt zu werden!

Heute morgen – ich noch in den schönsten Träumen – reißt mich plötzlich ein schriller Ton aus meiner Traumwelt …. Telefon!
ich hoch wie ehedem das HB -Männchen  – ein Blick auf die Uhr : 6:00 !
gut, ich hätte liegen bleiben können und das Ganze ignorieren…
aber es könnte ja auch mal etwas Dringendes sein – um diese Uhrzeit ?
also, was macht eine brave Telekommunikationsteilnehmerin (boah: tolles Wort! ) – sie rennt schlaftrunken zum Hassobjekt des Morgens…
und übersieht – weil sie ja noch nicht richtig kucken kann – die Ecke eines Containerregals neben dem Schreibtisch…

Aua …. Volltreffer ! mit dem Knie genau getroffen – ein Schrei und mir wird fast schlecht….
lasse mich auf den Stuhl fallen und grabsche nach dem immer noch schrill um Aufmerksamkeit brüllenden Unruhestifter ….

Hallo ! …. Hallo….. hallo ? (im Hintergrund Geräusche)…. aber keine Antwort !
Wütend knalle ich den Hörer auf, nicht ohne vorher noch eine sehr undamenhafte Bezeichnung des Anrufers mit dem Anfangsbuchstaben „A“ und der Endung “ och“ von mir zu geben…
ich liebe es wenn ein Tag so anfängt!

allerdings war ich nun richtig wach, mein Knie tat weh und ich beschloss dann aufzustehen…
und, weil die Gelegenheit ja günstig war – denn wann bin ich um diese Zeit schon mal wach *gg* – den Tag „aktiv“ zu beginnen und nach dem Frühstück endlich mal meinen Wagen waschen zu lassen…
er hätte es bitter nötig nach tagelanger Blütenstaubberieselung  –  und das neben den ständig frisch gewienerten Wagen meiner Nachbarn – ist ja schon bald peinlich ! Nö, mir nicht!

Also ab zur Waschstrasse, rein in die Einfahrt – die um eine Ecke geht – und :
Shit – die Idee hatten schon so 10 – 12 vor mir! Müssen die denn alle nicht zur Arbeit?
Zurück fahren ging nun auch nicht, weil natürlich sofort schon 2 – 3 Wagen nach mir in die Einfahrt gefahren waren.
Nun war also Geduld angesagt – eine Eigenschaft, die mir bei solchen Gelegenheiten total abgeht…
eine Zigarette und 30 Minuten später : ich war schon mal bis fast an die Waschhalle vorgerückt,  passierte das Unglaubliche : ein junger Mann kommt raus und steuert auf uns Wartende zu.

„Oh“, dachte ich.. der fragt jetzt bestimmt ob ich ein kühles Getränk oder einen Kaffee für die Wartezeit haben möchte – „netter Service hier am Dienstagmorgen..“

Irrtum!

„wir haben einen Schaden in der Halle,  tut mir leid, aber es wird ca. mindestens noch eine halbe Stunde dauern…“

Ich wäre ich am liebsten durch das Wagendach gesprungen!

Auf einer Fläche von 3×3 Metern habe ich dann vor der Halle meinen „George“ gewendet – ja, ich kann das gut mit Wut im Bauch!
und dann zurück an der wohl mittlerweile 20 wagenlangen Warteschlange – begleitet von bösen Blicken der noch Unwissenden 😉

nun steht er wieder auf dem Parkplatz… gelb bestäubt und dreckig…
vielleicht regnets ja bald!

und ich ?
ich frage mich : was macht man mit einem Tag, der so anfängt?
Ignorieren? verschlafen?

am besten ganz still in eine Ecke setzen und nichts mehr anfassen:
würde bestimmt schief gehen …… !

10 Kommentare

  1. Hey, ich hoffe, Du hast den bösen Mo-Dienstag überlebt!!! Und ich hab mein Auto auch nicht gewaschen… Würde nicht viel bringen, da ich bei der Arbeit immer unter Bäumen parke und es dann nach der Arbeit sowieso wieder gelblich ist. 😉

    Liebe Grüße
    Babs

  2. Jetzt hatte ich gerade einen ganzen Roman geschrieben und beim Abschicken fliege ich raus. Alles weg! 🙁
    Deshalb jetzt nur eine schnelle gute Besserung gewünscht und die Hoffnung geäußert, dass du den restlichen Tag ohne weitere Blessuren und/oder Unfälle überstanden hast!
    LG Maksi

  3. Hans-Georg sollte heute Nacht seinen Fuss aus dem Fenster halten. Wenn der nass wird: zack, zack, raus aus dem Bett, die Flasche Spülmittel unter den Arm geklemmt, ab zum carport, Auto eingespritzt und warten, dass dieses dann schön sauber regnet (vorher natürlich ins Freie fahren…). Liebe Grüße Elke

  4. Unser Wagen sieht wohl ähnlich aus, dazu noch vollgekackt von den Vögeln, die in dem Baum sitzen unter dem der Wagen auf dem Firmenparkplatz steht. Ich warte auch auf Regen, damit das Schlimmste erstmal abgespült wird. Vermutlich regnet es, wenn der Wagen heute Abend zu Hause im Carport eingeparkt steht. Dann nützt das auch nichts. Aber das ist mir dann auch egal.

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