Winterlied

zerzauste möven ziehen kreischend
richtung graue stadt
stahltrossen reiben eisbedeckt
an rauhen wänden

wie eisige finger recken
sie sich in den eisgrauen himmel
kalte stürme ziehen über das kahle land
treiben tote blätter vor sich her

knirschend hallen schritte durch die nacht
fahle schatten spiegeln sich
auf nassem asphalt
eisige wellen schlagen stöhnend
an steinerne mauern
klatschen applaus dem eisigen lied
(anne 2013.)

euch allen ein warmes und schönes Adventwochenende !

3 Kommentare

  1. Zum Glück eist es hier noch nicht, aber deine atmosphärische Schilderung lässt schauern.
    Wunderbarer Einklang von Wort und Bild !
    Dann aber heim zum Cottagekuscheln als warmlichtigen Kontrast 🙂
    Denk an dich 🙂
    Gabriela

  2. Sehr, sehr schön. Aber jetzt wird’s schwer, sich zu wärmen…LG und Dir und Deinen Süßen einen schönen 1. Advent – nicht zu eisig!

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