Sonntagsstille

am Sonntagmorgen ist irgendwie alles anders…
obwohl ich ja seit einigen Jahren eigentlich immer „Sonntag“ habe, hat der Sonntagmorgen immer noch seinen eigenen Charme.
Still ist es draussen, kaum Verkehr hier auf der Strasse und vom Wald her hört man ein wahres Vogelkonzert… alles scheint so friedlich

die Sonne versucht sich durch die Wolken zu kämpfen und ich sitze mit dem zweiten grossen Pott Milchkaffee am Dachfenster und geniesse die Stille…
ab und an bellt ein Hund in der Nachbarschaft und Fienchen muss natürlich mit kehligem Gebrummeln vermelden, das sie ihn gehört hat, um dann wieder sofort in tiefen Schlaf zu fallen…
Auch Ala döst still in seinem Korb, nicht ohne mir ab und an einen Blick aus dunklen Augen zu zuwerfen.

Dazu gehören dann für mich auch noch die Kirchenglocken. Die haben auch so etwas an sich… etwas tröstliches, beruhigendes.
Alles geht eine Spur langsamer… die Welt holt kurzfristig Atem um sich für die nächsten Tage zu stärken.
Zeit, Vergangenes zu überdenken – Zeit Kommendes zu planen – kurze Momente des Stillstandes..

doch dann wird diese Harmonie abrupt unterbrochen…
ein Nachbar wirft den Rasenmäher an!

Allen meinen Lesern einen friedlichen, wunderschönen Sonntag!

5 Kommentare

  1. An einem Sonntag? Hier passiert ja schon einiges in der Nachbarschaft, aber Rasen mähen an einem Sonntag … nee. Alles Liebe,Sonja

  2. Der soll doch bitte am Samstag den Rasen mähen!Auch für mich hat der Sonntagmorgen etwas Besinnliches.Alles etwas langsamen angehen lassen und die Stille geniessen.

  3. Habe ich mich jetzt verlesen? Sonntags – Rasenmäher? Häääh? Die Menschen werden immer bekloppter! LG, hoffentlich geht es Dir besser – Elke

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